Femica
FEMICA FORUM
 
Hier können Sie in unserem FEMICA-FORUM
mit anderen Betroffenen über ihre Erfahrungen diskutieren!
 
Link: http://femica.plusboard.de
 
Wir freuen uns sehr auf Ihre Beiträge!

 


 

EXPERTEN SPRECHEN KLARTEXT

 

Die Entfernung der Eierstöcke verursacht die CHIRURGISCHE MENOPAUSE (so bezeichnen den Zustand MedizInnerInnen -es handelt sich dabei aber tatsächlich um die KASTRATION - diese ist durch den irreversiblen ORGANVERLUST um das Vielfache folgenschwerer als die Menopause und kann nicht mit den natürlichen WECHSELJAHREN verglichen werden! Trotzdem wird im deutschen Sprachraum oft kein Unterschied zwischen den Wechseljahren und der chirurgischen Menopause gemacht. Warum, wir finden keine schlüssige Erklärung! Näheres dazu werden Sie auf unserer website in den verschiedenen threads finden.


ZU BEACHTEN UNBEDINGT VOR UNTERLEIBSOPERATIONEN:
Die „Sexualfunktion“ nach beckenchirurgischen Eingriffen lässt sich grundsätzlich nicht auf ein Organ bzw. die Leitungsbahnen
eines Organs reduzieren. Wir wissen, dass wir vielmehr von einer komplexen Interaktion zwischen Psyche, Nervensystem und - in letzter Instanz - Genitalorganen sprechen müssen. Dennoch sind es gerade die Operationen im Bereich des Beckens, die - bei Mann und Frau gleichermaßen - zu grundlegenden Störungen der Sexualfunktion führen können. Die Traumatisierung betrifft jedoch auch hier das „System“ in seiner Gesamtheit, also Psyche, Nervensystem und Anatomie der Beckenorgane.

 

Link: http://www.mediziner.at/content/publikationen/1166773782_2_3.pdf

 

Nun wird öffentlich zugegeben, dass Frauen nach Totaloperationen schwerste sexuelle Probleme haben können - dass ihre Partnerschaften drohen daran zu zerbrechen - oder zerbrochen sind. Bis dato hat man uns betroffenen Frauen auf unsere Klagen hin gesagt: Die Sexualität ist im Kopf und hat uns belächelt und als hysterisch, übersensibel etc. hingestellt. Wir mussten uns sehr viel Demütigungen diesbezüglich anhören.

 


 

Französische Experten reden öffentlich Klartext

 

Testosteronpflaster Intrinsa um die sexuellen Probleme von Frauen, die Opfer einer frühzeitigen chirurgischen Menopause sind, wurde für den europäischen Markt am 27. Juli 2006 zugelassen.

 

Testosteronpflaster Intrinsa:

Es handelt sich um die erstmalige Behandlung der sexuellen Probleme von noch jungen Frauen, die durch diese frühe Kastration sehr schlecht mit dem Verlust ihrer Weiblichkeit leben müssen. Das sind Probleme, von denen ca. eine Million von Frauen nach der Entfernung von Ovarien und Uterus betroffen sind, und auch wenn nur der Uterus wegen verschiedener Krankheiten entfernt wird: Fibrome, genitale Blutungen, Endometriose oder seltener wegen Krebs. „Denn auch bei alleiniger Hysterektomie, ohne die Ovarien anzurühren, reduziert man 40 bis 50% der ovariellen Durchblutung“, erklärt Prof. Pierre Mares, gynäkologischer Chirurg in Nîmes. „Mit dem Risiko eine echte chirurgische Menopause nach sich zu ziehen, deren Auswirkungen im Folgejahr des Eingriffes auftreten. Jede zweite Frau klagt über Rückgang der Libido, schweres psychisches Leid nach einer chirurgischen Menopause- auch wenn sie mit Östrogenen substituiert wird. Den Frauen auf ihre Klagen hin zu sagen, “Madame, das ist im Kopf”, wie es lange Zeit Gepflogenheit war, ist eine Blödheit, bekräftigt Dr. Sylvain Mimoun, Gynäkologe und Arzt für Psychosomatik in Paris.

 

Link: http://www.lefigaro.fr/sciences/20061111.FIG000000557_un_patch_pour_restaurer_la_libido_des_femmes.html

 

Chirurgische Menopause: zahlreiche Konsequenzen

Die chirurgische Menopause bedeutet eine schwere Prüfung, vor allem auf psychologischem Niveau. „Die chirurgische Menopause wird noch schlimmer erlebt als die frühzeitige Menopause, da sie den Verlust des Uterus und der Ovarien, den Sitz der Weiblichkeit bedeutet., unterstreicht Doktor Michèle Lachowsky. Source : “Santé sexuelle au féminin et hormones mâles dans le cadre de la ménopause chirurgicale”, juin 2006, P&G Pharmaceuticals.


A. Lecrubier
Genesis, septembre 2006, N° 118

Hormontherapie HRT
Hormontherapie: Anwendungsform ist entscheidend
Die französische Studie namens "Esther" hat herausgefunden, dass die Zufuhr der Hormone über die Haut mit eindeutig weniger Risiko (Thrombosen etc.) einhergeht. Die Ergebnisse wurden bereits im Februar 2007 von der INSERM, dem nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung veröffentlicht:

 

Link: http://ist.inserm.fr/basispresse/CPS/CPS2007anglais/21february2007.pdf

 



ACHTUNG! ATTENTION!
Buch der HERS Foundation ist erschienen:
The H word“ - Was Ihr über 100 Jahre Hysterektomie und weibliche Kastration in Amerika nicht wissen sollt. The H Word berichtet über die allgemeinen Gründe, warum die Hysterektomie vorgeschlagen wird, über Studien, die gemacht werden, um suspekte Diagnosen zu bestätigen, über Alternativen, Risiken dieser Alternativen, die enorm wichtige, lebenslange Funktion der Gebärmutter und der Eierstöcke, und die lebenslangen Folgen ihrer Entfernung!

 

Link: http://www.hersfoundation.com/hword/

 

Online Petition: SAY NO'TIL YOU KNOW -Sag NEIN bis du es sicher weißt, der HERS FOUNDATION in den USA für eine Gesetzesänderung gegen unnötige und unzureichend aufgeklärte Gebärmutter und/oder Eierstockentfernungen = KASTRATION seit April 2007 http://www.ipetitions.com/petition/saynotilyouknow/

 

Hier kann man auf englisch seine Erfahrungen mit den Unterleibsoperationen mitteilen:
http://hysterectomyinformation.blogspot.com/

 

Neu: online Galerie der HERS Foundation
Erschütternder Versuch über die bildende Kunst die möglichen schweren Auswirkungen von Hysterektomie und Kastration auf den weiblichen Körper und die Seele darzustellen:  http://www.hersfoundation.com/gallery/index.html

 


 

Theaterstück "unbecoming" über unnötige Unterleibsoperationen nun als DVD erhältlich:


Die englischen und französischen Auszüge in der Rubrik Fachliteratur werden zur umfassenderen Information so bald wie möglich noch gänzlich ins Deutsche übersetzt werden. Diese Seiten dienen nur zur Information und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen approbierten Arzt in keinem Fall ersetzen. Sie beinhalten keinerlei Empfehlungen bezüglich bestimmter Diagnose- oder Therapieverfahren, spezieller Medikamente oder anderer Produkte. Sie können und dürfen in keinem Fall die Grundlage für Selbstdiagnosen und -medikation bilden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch unserer Informationen entstehen, kann femica nicht zur Verantwortung gezogen werden - weder direkt noch indirekt.

 

Link: http://www.unbecomingplay.com/