Hier können Sie in unserem FEMICA-FORUM
mit anderen Betroffenen über ihre Erfahrungen diskutieren!
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POSTOPERATIVE FOLGEN
Die möglichen Ausfallserscheinungen nach Totaloperationen können sehr vielfältig und von Frau zu Frau unterschiedlich stark sein.
Eierstöcke sind auch nach dem Klimakterium wichtig
Die Ovarien verlieren in den Wechseljahren zwar ihre reproduktive Funktion. Doch dies bedeutet nicht, dass sie zu einem nutzlosen Organ werden. Die Eierstöcke produzieren weiterhin kleine Mengen von Androstendion, DHEA und Testosteron. Diese fördern unter anderem Libido und Muskelmasse. Vor allem aber sind sie für die periphere Östrogenbildung, z.B. in Fett- und Muskelgewebe, bedeutend.
Was sind klimakterischeSymptome?
(Sie werden auch als „Ausfallserscheinungen“ bezeichnet und wenn sie zu stark sind, vor allem nach der KASTRATION von jüngeren Frauen, tatsächlich noch in unserem Jahrtausend nicht selten als „psychisch überlagert“, "empfindlich" oder gar "hysterisch" erklärt, um den möglichen furchtbaren Zustand zu verharmlosen. Sie treten auf, wenn die Eierstöcke nicht mehr da sind - und können ganz massiv sein, wenn die Frau noch jünger ist und von einem Tag auf den anderen die Funktion der Eierstöcke durch Operation verliert. Denn alles können die künstlichen Hormone nicht immer ersetzen und immer gutmachen. Leider! Anm. Femica Deshalb haben jede Frau und ihr Partner und ihre Familie das Recht zu wissen, was eventuell im schlimmsten Fall auf sie zukommt:
- Vegetative Symptome
Hitzewallungen
Schweißausbrüche
Schwindelgefühl
Herzklopfen, Herzrasen, Herzstolpern - Psychische Symptome
depressive Verstimmung(Mutlosigkeit, Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen)
Schlafstörungen(Einschlaf-, Durchschlafstörungen)
Nervosität, Reizbarkeit(innere Anspannung, Aggressivität)
Ängstlichkeit(innere Unruhe, Panik)
Leistungs-/Gedächtnisminderung
Konzentrationsschwäche,
Vergesslichkeit
schwere Persönlichkeitsveränderungen - Organische Symptome
Rückbildung der inneren u. äußeren Geschlechtsorgane
Trockenheit der Scheide(Brennen, Beschwerden beim Geschlechtsverkehr)
Veränderungen des sexuellen Verlangens/Erlebens
Harnwegsbeschwerden(Beschwerden beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, unwillkürlicher Harnabgang)
Haut- und Haarprobleme
Veränderungen d. Schleimhäute(Mund, Nase, Augen)
Gelenk- u. Muskelbeschwerden
starke Gewichtszunahme (vorallem Ansatz von Bauchfett))
http://www.joho.de/aerzte/download/Emig,%20Mainz_%20Hormonersatztherapie.pdf
Auf einmal - wie aus heiterem Himmel ...
Man spricht von über 150 mögliche Symptome die mit hormonellen Störungen zusammenhängen.
Dabei ist nicht gesagt, daß es sich nur um Östrogenmangel dreht oder Gestagenmangel, sondern es kann auch die Nebenniere, die Hypophyse und oder die Schilddrüse mit oder nur beteiligt sein.
- Körperliche Symptome !
Kopfweh und Migräne
Schwindelgefühle, Balance Probleme, Kreislaufbeschwerden
Sehstörungen, Sehschwäche, Ringe unter den Augen,
Hörprobleme, Ohrensausen
Haarausfall oder starke Körperbeharrung
Akne, Pickel, Atemnot, Asthma, Kurzatmigkeit, Husten
Herrasen, Herzstechen und Herzrhythmusstörungen
Brustschmerzen, Spannungsgefühle
Übelkeit, Brechreiz (nachts oder am Morgen)
Herpes
Zahnfleischbluten, -entzündungen, Fisteln
Schilddrüsenprobleme
Pankreas und oder Leberprobleme
Zittern der Hände
Kribbeln u. Taubheitsgefühl in allen Gliedmaßen
Gewichtszunahme
Wasserablagerungen
Schwellungen der Gliedmaßen
Verspannungen
Krämpfe, Muskelzucken
Gelenkschmerzen in den Fingern und Armen, Knien, Hüften Füßen, wie Rheuma
Libidoverlust, trockene Scheide, Überempfindlichkeit
Blasenschwäche
Appetitveränderungen, Fressattacken, Hungergefühl auf Salziges, Süßes
Alkoholunkverträglichkeit oder vermindert
Plötzliche Reaktionen (allergisch) auf Lebensmittel, Getränke oder Obst
Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Blähungen psychische Symptome !
Depressionen bis zum ganz tiefen Loch, weinerlich
Konzentrationsstörungen, man versteht nicht was man liest,
Gedächtnisschwäche, man kann sich nichts merken
Unentschlossenheit, Orientierungsprobleme
verkrampft,
Verwirrung, Orientierungsprobleme
Neigung zu Tränenausbrüchen u. Weinkrämpfen (ohne Grund)
Launenhaftigkeit Wutausbrüche unverhofftes Schreien, verbale Gewalt
Aggressionen Eifersucht, Misstrauen
Schlaflosigkeit Nervosität, Unruhe
Phobien, Ängste, Angstattacken, Lebensängste, Todesängste
Isolation
Müdigkeit, bis zu Erschöpfungszustände
das Gefühl sich unendlich alt zu fühlen
Quelle „Wenn Hormone Achterbahn fahren“ E.Buchner
Erschwerend ist auf jeden Fall, dass man die meisten Symptome nicht sehen kann. Daher reagiert die Umgebung oft mit Unverständnis, wenn die betroffene Frau über folgende Symptome klagt:
- Schwindel - sieht man nicht,
- Übelkeit - sieht man nicht,
- Kopfdruck- sieht man nicht,
- Kopfweh - sieht man nicht,
- Fatigue - sieht man nicht,
- Trauer- sieht man nicht,
- Brustschmerzen - sieht man nicht,
- Vaginalatrophie- sieht man nicht,
- Gefühl in einer anderen Haut zu stecken - sieht man nicht,
- Libidoverlust- sieht man nicht,
- Orgasmusverlust: sieht man nicht,
- mangelnde Durchblutung des Genitalbereichs- sieht man nicht,
- endokrinologische Ausfallserscheinungen - sieht man nicht,
- Nervenschäden operationsbedingt - sieht man nicht
- Osteoporose - sieht man nicht
- Trauma - sieht man nicht
(Und ein Röntgenbild kann sich die Betroffene schwerlich um den Bauch binden, damit man erahnen könnte, woher die gesundheitlichen Probleme auf einmal kommen. Im schlimmsten Fall wird ihr möglicherweise gesagt, sie bilde sich vieles nur ein, was wiederum große Verzweiflung der Betroffenen bewirkt und somit in ein massives Psychotrauma ausarten kann)
Doch wenn man sich die Physiologie und den weiblichen Stoffwechsel genau ansieht und weiß, dass da ja biochemische Prozesse zwischen Hypophyse, Schilddrüse, Ovarien und Nebennierenrinde ablaufen, so wird das Ganze schon logisch.
1: Health Expect. 2005 Sep;8(3):234-43.Click here to read Links
Psychosexual health 5 years after hysterectomy: population-based comparison with endometrial ablation for dysfunctional uterine bleeding.
- McPherson K,
- Herbert A,
- Judge A,
- Clarke A,
- Bridgman S,
- Maresh M,
- Overton C.
Nuffield Department of Obstetrics and Gynaecology, Research Institute, Churchill Hospital, Oxford, UK.
klim.mcpherson@obs-gyn.ox.ac.uk
BACKGROUND:
We report a population-based comparison of psychosexual health 5 years after contrasting amounts of surgical treatments for heavy periods [dysfunctional uterine bleeding (DUB)]. Women's fears about sexual function after hysterectomy might not be unfounded. The psychosexual problems may return and/or develop with time. The removal of ovaries at the time of hysterectomy is associated with greater deterioration of self-reported sexual function. Surgical menopause significantly impairs sexual wellbeing. We failed to observe uniform beneficial effects of hormone replacement therapy (HRT) on reported psychosexual health. OBJECTIVE: To compare self-reported bothersome sexual function; loss of interest in sex, difficulty in becoming sexually excited and vaginal dryness 5 years after surgical management of DUB [transcervical endometrial resection/ablation (TCRE) or subtotal and total hysterectomy, with and without prophylactic bilateral oophorectomy (BO)]. DESIGN: Prospective cohort study up to 5 years post-surgery for DUB, TCRE or hysterectomy, with or without BO. SETTING: Over 400 NHS and private hospitals in England, Northern Ireland and Wales. COHORT: Of 11,325 women who responded to the 5-year questionnaire, over 9500 (84%) were valid cases, and over 8900 (94%) did complete the questions relating to psychosexual function. Most were between the ages of 39 and 45 years, married or cohabiting. MAIN OUTCOMES: Self-reported experience of bother, recorded as 'some', 'severe' and 'extreme', to questions on (1) libido loss, (2) difficulty with sexual arousal, and (3) vaginal dryness during the past 4 weeks, 5 years after surgery. RESULTS: Five years after surgery for DUB, the crude and adjusted prevalence of psychosexual problems was higher after hysterectomy than after TCRE. Amongst the women with concurrent BO, the age- and HRT-adjusted odds ratios for extreme psychosexual problems were increased by 80% (libido loss), 82% (difficult sex arousal) and 69% (vaginal dryness) compared with TCRE.
CONCLUSIONS:
Five years after hysterectomy more women reported having bothersome psychosexual function than did the women who had a less invasive operation. Hormone therapy, although related to surgical method, did not reduce this long-term detrimental effect. The odds were particularly high amongst women with concurrent BO. Women should be advised that they might be at higher risk of psychosexual problems following hysterectomy, compared with a less invasive procedure.
PMID: 16098153 [PubMed - indexed for MEDLINE]
Darüber wird bei uns kaum eine Frau informiert, die eine Hysterektomie vor sich hat: Da kommt sie dann eh selber drauf …
Post hysterectomy complications Long Term
Long-term side effects of hysterectomy involve:
- Premature menopause
- Constipation,
- Heat flashes
- Vaginal dryness
- Insomnia
- Migraines
- Osteoporosis and heart disease.
True, hysterectomy is an upsetting event. Some women loose their self-esteem and get trapped in depression called post hysterectomy depression, which provokes behavioral changes, while for many, hysterectomy is happy event as it permanently removes the risk of getting pregnant and they freely enjoy sex without any fear.
http://www.info-about-hysterectomy.com/hysterectomy/Hysterectomy-And-Sexual-Functioning.html

