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MYOME
Myome sind gutartige Geschwülste der Gebärmutter, die mit einer Häufigkeit von bis zu 15% vorkommen. Altersgipfel für Myome ist das 4. und 5. Lebensjahrzehnt. Ihr Vorkommen ist, wie Man mittlerweile weiß, genetisch bedingt. Daher haben häufig Frauen Myome, deren Mütter bereits Myome hatten. Myome kommen an verschiedenen Stellen in der Gebärmutter vor (Skizze):
- unmittelbar unter der äußeren „Haut“ der Gebärmutter. Diese Myome stören im Allgemeinen nicht. Sie werden daher oft erst spät, d.h. in einem fortgeschrittenen Wachstumsstadium entdeckt.
- in der Gebärmutterwand. Diese Myome stören die Krämpfe der Gebärmutter, die diese während der Menstruation macht, um die im zurückliegenden Zyklus gebildete Schleimhaut abzustoßen (= Menstruationsblutung). Die Folge sind Schmerzen bei der Menstruation und lang dauernde und starke Blutungen.
- unter der „Innenhaut“ der Gebärmutter: Diese Myome stören ebenfalls die Gebärmutterkontraktionen während der Menstruation und führen zu starken und schmerzhaften, sowie lang dauernden Blutungen.
Eine Behandlung von Myomen ist immer dann erforderlich, wenn sie zu schweren Blutungen führen, evtl. verbunden mit regelmäßigen Anämien (= Blutarmut), wenn sie Schmerzen verursachen und wenn sie schnell wachsen. Im letztgenannten Fall befürchtet man eine Entartung, die allerdings nicht häufiger als in >0,3% der Fälle vorkommt. Es entstehen Sarkome, extrem bösartige Geschwülste, die gegen viele Therapiemöglichkeiten resistent sind und die daher so früh wie möglich operiert werden sollten.
Die Operation von Myomen erfolgt heute fast immer mittels Bauchspiegelung (Skizze) oder mittels Gebärmutterspiegelung (Skizze), wenn die Geschwülste innen in der Gebärmutterhöhle sitzen. Die unterscheidende Diagnostik ist mittels Ultraschall möglich. Falls allerdings so viele Myome die Gebärmutter verformen, dass eine genaue Lagebestimmung der einzelnen Knoten nicht möglich ist, wird eine Kernspintomograhie der Gebärmutter durchgeführt, die ebenso wie die Ultraschalluntersuchung in der Lage ist, die Art der Durchblutung der Myome zu messen. Bei einer Vielzahl von Myomen in der Gebärmutter wird, wenn die Entfernung der Myome, nicht aber der Gebärmutter als Ganzes gewünscht wird, die offen-chirurgische Myomeenukleation durchgeführt. Das Foto zeigt ca. 30 enukleaierte Myome mit einem Gewicht von 1500g. Zum Vergleich: eine gesunde Gebärmutter wiegt 80g.
Frauen, die eine Operation ablehnen, haben mehrere Möglichkeiten, die durch die Myome bedingten Beschwerden behandeln bzw. entfernen zu lassen:
1. die Einnahme einer Pille
2. die Einlage einer Gestagen-beladenen Spirale
3. die Myomembolisation
4. die MRgFUS-Methode
Mehr zu Myome: Ernährung - Methode Wildwuchs

Keine Angst vor Myomen!
Myome
Bloß keine Panik!
http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_myom-therapie_394.html
Myom
Therapie
Solange Myome keine Beschwerden verursachen, müssen sie im Normalfall auch nicht behandelt werden. Das gilt auch bei einer Schwangerschaft. Wenn Myome Beschwerden machen, hängt die Art der Therapie von mehreren Faktoren ab:
- von dem Alter der Patientin
- von der Familienplanung
- von der Symptomatik
- von der Lage und Größe des Myoms.
Grundsätzlich können Myome medikamentös, chirurgisch oder durch neuere Verfahren wie die Embolisation oder den fokussierten Ultraschall behandelt werden. Bei jungen Patientinnen werden gebärmuttererhaltende Operationen durchgeführt, bei älteren Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch galt früher die Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) als Standard-Therapie. Heute werden zunehmend minimal-invasive Verfahren angewandt, die nur das Myom entfernen. Mögliche Therapieformen sind:
- Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)
- Ausschälung des Myoms (Myomenukleation)
- Myomverödung (Embolisation)
- Fokussierter Ultraschall
- Medikamentöse Behandlung
1. Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)
Die Gebärmutterentfernung wird vor allem dann eingesetzt, wenn die Patientinnen unter großen Schmerzen leiden, starke Regelblutungen und eine dadurch ausgelöste Anämie zeigen oder die Myome rasch wachsen und in großer Zahl vorhanden sind (Uterus myomatosus). Vor allem bei Wucherungen, die auf breiter Basis mit der Gebärmutter verwachsen sind, ist ein Herausschneiden der einzelnen Knoten oft nicht möglich, da eine zu große Wundfläche entstehen würde. Für den Eingriff wird eine abgeschlossene Familienplanung vorausgesetzt. Je nach Größe und Beweglichkeit der Gebärmutter wird entweder ein Bauchschnitt durchgeführt oder die Gebärmutter über den Weg der Scheide oder den Enddarm entfernt. Mögliche Komplikationen der Operation sind die Verletzung anderer Organe wie Blase, Harnleiter und Darm, Nachblutungen und Infektionen sowie Verwachsungen. Nach der Operation bleibt bei einem Bauchschnitt eine Narbe zurück. Obwohl bei einer Gebärmutterentfernung die Eierstöcke erhalten bleiben, hat diese Operation hormonelle Konsequenzen, da bestimmte Blutgefäße, welche die Eierstöcke versorgen, abgeklemmt werden und dadurch die Hormonproduktion gedrosselt wird. Es treten aber weiterhin zyklische Schwankungen der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen auf, jedoch keine monatliche Blutung mehr. Das Ausbleiben der Regel ist für manche Frauen ein positiver Nebeneffekt. Zudem ist das Risiko einer Gebärmutter-Krebserkrankung ausgeschlossen. Trotzdem ist nach einer Gebärmutterentfernung weiterhin eine frauenärztliche Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Eierstockkrebs und Brustkrebs notwendig. Bei Frauen kurz vor den Wechseljahren (Klimakterium) ist eine operative Behandlung nicht immer nötig, da ein Teil der Beschwerden mit der Einstellung der Hormonproduktion verschwindet und sich vorhandene Myome zurückbilden können. Verursachen Myome zu diesem Zeitpunkt große Probleme, kann der Beginn der Wechseljahre durch die Einnahme von Hormonpräparaten beschleunigt werden.
2. Ausschälung des Myoms (Myomenukleation)
Neuere Verfahren setzen auf den Erhalt der Gebärmutter durch Ausschälung des Myoms (Myomenukleation) - auch bei älteren Frauen ohne Kinderwunsch. Der Sitz des Myoms bestimmt, welches Verfahren angewandt wird. Submuköse Myome können durch eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) entfernt werden. Dabei wird die Gebärmutterhöhle mit einer Spüllösung gedehnt und das Myom mit einer Resektionsschlinge abgetragen. Die Myomstückchen werden über den Arbeitskanal des verwendeten Instruments (Hysteroskop) entfernt. Mögliche Komplikationen können die Verletzung benachbarter Organe sowie ein Überwässerungssyndrom bei längerer Spülung darstellen. Subseröse Myome werden durch eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) entfernt. Liegt das Myom intramural wird meist ein Bauchschnitt (Laparatomie) angewandt. Während die minimal-invasiven Eingriffe (Hysteroskopie und Laparoskopie) nur geringe Risiken wie eine erhöhte Blutungs- und Infektionsgefahr sowie die Belastung durch die Narkose mit sich bringen, bestehen bei einem Bauchschnitt größere Gefahren. Die Operation ist mit größeren Blutverlusten verbunden, es können Verwachsungen entstehen und die Genesung nimmt mehr Zeit in Anspruch.
Unabhängig vom Verfahren sind die Risiken einer Operation:
- Blutverlust (vor allem bei einer Laparotomie)
- Gebärmuttermuskelschwäche und Aufreißen der Nahtstelle während einer Schwangerschaft
- spätere Entwicklung von Narbengewebe (vor allem nach einer Laparotomie)
- Infektionen
- Verletzung der Eingeweide oder der Blase (vor allem nach einer Laparotomie)
Die Rückfallrate für ein erneutes Wachstum eines Myoms nach der operativen Entfernung liegt bei circa 10 bis 30%.
3. Myomembolisation
Heute werden bei Frauen mit großen Schmerzen und starken Blutungen auch mit der Myom-Embolisation große Erfolge erzielt. Das Verfahren nutzt die Tatsache, dass Myome für ihr Wachstum von der Blutzufuhr abhängig sind. Stoppt oder vermindert man ihre Blutzufuhr, schrumpfen sie oder gehen ganz zugrunde. Die Methode wurde in Frankreich entwickelt und wird mittlerweile auch in Deutschland seit Jahren eingesetzt. Für den Eingriff ist es von Vorteil, wenn die Familienplanung bereits abgeschlossen ist. Der behandelnde Radiologe schiebt unter örtlicher Betäubung einen Schlauch in der Blutbahn bis zum Ast der Gebärmutterhauptarterie (Arteria uterina) vor, der auch das Myom versorgt. Über den Katheter spritzt er dann unter Röntgen-Durchleuchtung kleine, biologisch verträgliche Kunststoff-Partikel in die Arterie, die sich in den feineren Verästelungen festsetzen und sie so blockieren. Die Blutversorgung der Gebärmutter gerät dadurch nicht in Gefahr, weil sie noch über andere Gefäße erfolgt. Im Idealfall schrumpfen die Myome innerhalb von sechs Monaten bis maximal einem Jahr und die Symptome lassen nach. Mögliche Nebenwirkungen dieser Behandlung sind Krämpfe und Schmerzen in den ersten Stunden nach dem Eingriff, sowie Fieber und Infektionen. Eine seltene Gefahr besteht darin, dass bei der Embolisation die Gebärmutter verletzt wird. Ein weiterer Nachteil ist die Belastung durch Röntgenstrahlung, die mit denen anderer Röntgenuntersuchungen vergleichbar ist. Daneben besteht das Risiko, dass einige Kunststoff-Partikel in die Eierstock-Arterie gespült werden und diese blockieren, was zu einer Unfruchtbarkeit führen kann.
4. Fokussierter Ultraschall
Ein noch neueres Verfahren ist die Behandlung von Myomen im Kernspintomographen mittels eines fokussierten Ultraschalls. Die Patientin liegt dabei mit dem Bauch über einer Schallquelle, von der aus hochfrequente Schallwellen wie mit einem Brennglas auf bestimmte Stellen des Myoms gelenkt werden. Durch diese Fokussierung entsteht eine so große Hitze, dass das Myomgewebe abstirbt und vom körpereigenen Immunsystem abgebaut wird. Die Behandlung dauert in etwa drei Stunden, ist jedoch noch sehr kostenintensiv. Der fokussierte Ultraschall kann nur bei Myomen angewandt werden, die günstig liegen, damit keine anderen Organe geschädigt werden. Da die Methode relativ neu ist, wird sie von den gesetzlichen Krankenkassen bislang in der Regel nicht übernommen.
5. Medikamentöse Behandlung
Eine andere Möglichkeit ist die medikamentöse Therapie mit weiblichen Hormonen (Gestagenen) oder GnRH-Analoga - das sind zyklussteuernde Hormone aus dem Zwischenhirn (beispielsweise Enantone, Decapeptyl), die die Östrogenproduktion beeinflussen. Da das Myomwachstum vom Hormonhaushalt beeinflusst wird, können Östrogen-Gegenspieler wie die Gestagene oder die zyklussteuernden Hormone (GnRH-Analoga) Myome zum Schrumpfen bringen. Die Behandlung mit GnRH-Analoga ist allerdings sehr teuer. Auch die Schwangerschaftsverhütung mittels der Hormonspirale oder eine Langzyklus oder Langzeiteinnahme einer „Pille" kann zu einem Wachstumsstopp oder zur Rückbildung von Myomen führen. Durch die Behandlung wird die Frau in eine den Wechseljahren ähnliche Hormonsituation versetzt. Die Therapie wird meist nicht länger als sechs Monate angewandt, da als Nebenwirkungen die typischen Wechseljahrbeschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust oder Knochenschwund (Osteoporose) auftreten. Sie dient daher meist nur zur Überbrückung, entweder bis zum Erreichen des Wechsels oder zur Vorbereitung einer Operation. Nach dem Absetzen der Hormone wachsen die Myome manchmal wieder nach, wenn die Frau nicht in die Wechseljahre eingetreten ist oder das Myom nach einer Therapie bei einer Operation entfernt wurde. Bei Patientinnen, die nicht operiert werden können, kann die Hormongabe die Symptome zeitweilig lindern. In einigen Fällen können die Myome so stark schrumpfen, dass sie durch eine Gebärmutterspiegelung entfernt werden können.
Prognose & Verlauf
Der Krankheitsverlauf ist je nach Lage, Größe und Beschwerden verschieden. Kleine Myome sind oft beschwerdefrei, werden sie jedoch größer, können sie andere Organe wie Blase, Darm oder Niere in ihrer Funktion beeinträchtigen. Dabei kann es zu einer Harnwegsinfektion, einer Nierenerkrankung, Verstopfung oder zu Problemen beim Wasserlassen kommen. Wachsen sie innerhalb der Gebärmutter, können sie deren Form und Funktion beeinträchtigen. Dazu gehören das Auftreten von Blutungsbeschwerden, eine Blutarmut oder Fehl- und Frühgeburten. Manche Myome wachsen so stark, dass sie die gesamte Gebärmutter ausfüllen oder bis in die Scheide hinein ragen und durch ihre Größe eine Geburt behindern würden. Befinden sie sich auf der Außenseite der Gebärmutter, können sie das Bauchfell dehnen und starke Schmerzen verursachen. Metastasen bilden sie jedoch nicht.
In manchen Fällen können bösartige Tumore für gutartige Myome gehalten werden. Ob eine Entartung eines Myoms zu einem bösartigen Sarkom erfolgen kann, ist nicht abschließend geklärt. In jedem Fall treten Sarkome nur in einem von 1000 Fällen auf.
Grundsätzlich gilt: Wird auf eine Behandlung verzichtet, sollten in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen mittels Ultraschall zur Überwachung der Myomgröße durchgeführt werden. Dies ist wichtig, um mögliche Komplikationen durch ein schnelles Wachstum der Myome rechtzeitig zu erkennen.
Informationen über die Myomembolisation gibt es beim Institut für Radiologie der Berliner Charité: Info-Telefon (030) 450 527 328 (AB), ausführliche Informationen unter (030) 450 - 52 72 35 oder im Internet unter http://www.myomembolisation.de/.
Die Frauenklinik der Universität München bietet z. B. eine Myomsprechstunde an und informiert über das Verfahren der Myomembolisation.
http://gyngh.klinikum.uni-muenchen.de/ss/myom.htm
http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_myom-therapie_394.html
Myomentfernung via ULTRASCHALLFOKUSSIERUNG "ExAblate"
In Israel wurde ein Gerät entwickelt namens "ExAblate", mit dessen Hilfe bestimmte Myome OHNE Narkose und OHNE Chirurgie entfernt werden können.
Die Methode ist eine vielversprechende sanfte Alternative zur Chirurgie und vor allem zur radikalen Gebärmutterentfernung nur aufgrund einfacher Myome!
In Tours in Frankreich wurden bereits 63 Frauen damit erfolgreich behandelt.
Es laufen da bereits Studien auch in den USA und in anderen Ländern.
Nachzulesen in:
auf französisch in der bekannten Zeitung "Le Figaro"
http://www.lefigaro.fr/sante/2009/06/05/01004-20090605ARTFIG00347-detruire-des-tumeurs-benignes-sans-chirurgie-ni-anesthesie-.php
auf englisch:
in wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/ExAblate
auf englisch in der amerikanischen renommierten gynäkologischen Fachzeitschrift:
http://journals.lww.com/greenjournal/pages/default.aspx
ExAblate als eine nicht-invasive ambulante Uterusmyombehandlung ist eine Alternative zu Hysterektomie, Myomenukleation und Embolisation der Gebärmutterarterie.
ExAblate behandelt Uterusmyome mit Magnetresonanztomografie.
Was sind die Vorteile der ExAblate Behandlung für Uterusmyome?
• Es ist nicht-invasiv
• Keine Übernachtung im Krankenhaus
• Man wird keiner Strahlung ausgesetzt
• Keine Auswirkung der Behandlung auf die umliegenden Gebärmuttergewebe
• Die Auswirkungen der Behandlung können gleich nach der Prozedur ausgemacht werden
• Selten treten Komplikationen auf
• In Kliniken in Bochum, Bottrop und Dachau wird dieses Verfahren schon seit 2008 angewendet und die Techniker Krankenkasse (TK) übernimmt seit März 2010 die Kosten für das neue ambulante Verfahren.
http://www.uterusmyomen.de/kostenlose-info-patienten.html
Traitement des fibromes : les alternatives à la chirurgie
Les 32èmes Journées Nationales du collège national des gynécologues et obstétriciens français, qui se sont tenues à Paris du 3 au 6 décembre 2008, ont été l'occasion de faire le point sur les alternatives à la chirurgie -souvent traumatisante- du traitement des fibromes.
L'embolisation des artères utérines est à ce jour la technique non chirurgicale la plus développée. Deux nouvelles techniques thérapeutiques sont prometteuses, étant moins agressives que l'embolisation : le traitement par ultrasons focalisés (FUS), qui est pratiqué depuis un an en France, et le traitement par Gynocclude, encore en cours d'évaluation.
Embolisation, une technique validée
Parmi les méthodes de destruction des fibromes non chirurgicales, l'embolisation des artères utérines est à ce jour l'une des techniques les plus développées et désormais validée à long terme. L'intervention est réalisée sous anesthésie locale, une sonde fine est introduite au pli de l'aine, puis guidée le long des artères jusqu'à l'artère utérine. Une fois en place, cette sonde permet d'injecter des petites billes, de la taille de grains de sable, dans les vaisseaux irriguant les fibromes. Le blocage du flux sanguin permet d'assécher les fibromes et donc de traiter les symptômes. Elle nécessite une hospitalisation de 24 à 48 heures. Le contrôle de la douleur post-embolisation est réalisé par différents médicaments antalgiques ou par une petite pompe dont on peut régler la dose en fonction de l'intensité des douleurs. Le retour à une activité normale se fait en une ou deux semaines. L'embolisation est efficace pour traiter les fibromes symptomatiques. Elle permet une réduction substantielle de leur volume. Les taux de complications sont inférieurs ou égaux à ceux de l'hystérectomie ou de la myomectomie. Le Pr. Philippe Descamps, service gynécologie-obstétrique, CHU d'Angers, nous indique que « les patientes sont satisfaites » après l'embolisation. Mais deux nouvelles techniques moins agressives permettront d'éviter l'hospitalisation et les douleurs post-opératoires.
Traitement par Ultrasons Focalisés (FUS)
Le traitement par Ultrasons Focalisés guidés par IRM est une nouvelle alternative peu invasive pour la prise en charge des fibromes utérins. Les Ultrasons Focalisés sous IRM sont une véritable avancée technologique pour détruire les tumeurs ou lésions internes. La technique consiste à émettre un faisceau d'ultrasons à haute intensité qui va chauffer et détruire les tissus visés, de manière non invasive. L'imagerie par résonance magnétique (IRM) visualise la cible à détruire et permet le contrôle du traitement en temps réel. « Depuis juillet 2007, nous disposons en France d'une telle méthode, il était alors logique de s'attaquer à une tumeur bénigne et à la plus fréquente chez la femme avant la ménopause : le fibrome utérin » explique le Pr. Henri Marret, CHU de Tours. La durée de la procédure est variable selon la taille du fibrome mais il faut compter 3 heures de traitement pour un fibrome de 8 cm. Ses avantages ? Ce traitement est très bien supporté, entraînant un soulagement immédiat avec amélioration des symptômes, pas de douleurs post-opératoires, faible taux de complication et reprise immédiate du travail. Cependant, elle n'est pas accessible à toutes les femmes ayant des fibromes. Les critères de sélection ? Age supérieur à 18 ans, pré ménopause mais parfois post ménopause, désir de grossesse possible, fibromes symptomatiques, pas de contre-indications à l'IRM, taille de fibrome >5 cm et <12 cm, pas de cicatrice abdominale importante centrale. « Cette nouvelle technique devra encore être comparée en efficacité aux techniques conservatrices validées mais il est d'ores et déjà acquis qu'elle sera adaptée pour des patientes bien sélectionnées et ne souhaitant pas d'arrêt de travail ou désirant une grossesse » annonce le Pr. Marret. Pour l'instant, seul le centre de Tours dispose d'une telle machine.
Le Gynocclude
Le traitement conservateur des fibromes par Gynocclude est un concept nouveau en cours d'évaluation au niveau européen. Le Gynocclude est une technique qui consiste à clamper les deux artères utérines par voie vaginale -donc sans incision- pendant 6 heures et ainsi favoriser la nécrose des fibromes utérins, ces derniers étant majoritairement alimentés par les artères utérines. Cette intervention se pratique sous anesthésie péridurale, au bloc opératoire. Fin août 2008, 28 patientes en France avaient bénéficié de cette procédure : aucune réintervention, chirurgicale ou non, n'a été nécessaire depuis. Pour la majorité des patientes, la qualité de vie a été améliorée dès le premier mois, et pour la majorité des patientes la symptomatologie a été améliorée dès le premier mois. Dans l'étude française, il n'y a eu aucun cas de nécrose utérine, contrairement à la technique de l'embolisation, donc cela pourrait être une alternative pour des patientes jeunes qui veulent des enfants. En outre, cette technique n'a pas entraîné de douleurs post-opératoires. Le succès de cette nouvelle technique doit bien entendu être confirmé par d'autres études menées à plus grande échelle, mais elle paraît d'ores et déjà constituer une nouvelle stratégie thérapeutique non invasive très séduisante dans la prise en charge des fibromes utérins.
Dans les années à venir, de plus en plus de femmes devraient pouvoir bénéficier de ces nouvelles techniques non chirurgicales, moins lourdes et douloureuses que la chirurgie ou l'embolisation.
Anne-Sophie Glover-Bondeau- 16 décembre 2008
Source : point presse CNGOF, 4 décembre 2008
http://www.doctissimo.fr/html/dossiers/fibromes/13013-traitement-fibrome-alternatives-chirurgie.htm
Millionen Frauen haben Myome. Die Wucherungen in und an der Gebärmutter sind fast immer harmlos. Wann müssen sie behandelt werden? Und was können Sie selbst tun? Rund ein Viertel aller Frauen über 30, so schätzen Mediziner, haben kleine Myome. Genaue Zahlen gibt es nicht, denn diese zumeist gutartigen Wucherungen in oder an der Gebärmutter entdeckt der Gynäkologe eher zufällig bei einer Tast- oder Ultraschall-Untersuchung. Myome, die keine Beschwerden machen - und das ist bei einem großen Teil der Fall -, sind kein Grund zur Panik, beruhigen Mediziner alle Frauen. Es genügt, die Geschwulst in Abständen von sechs bis zwölf Monaten vom Arzt untersuchen zu lassen. Machen Sie das immer zur gleichen Zeit, kurz nach Ihrer Menstruation, denn Myome verändern je nach Östrogenspiegel des Körpers im Laufe des Menstruationszyklus ihre Größe.
Eine Behandlung ist nötig, wenn Myome schnell wachsen oder starke Blutungen verursachen. Bei Myomen bis zu einer Größe von sechs Zentimetern haben Gynäkologen sehr gute Erfahrungen mit Naturheilmethoden wie Homöopathie und Akupunktur gemacht. Weil die Geschwülste durch Östrogene in ihrem Wachstum gefördert werden, verschreiben Ärzte auch den „Gegenspieler“, das Hormon Gestagen in Form der Mini-Pille, einer Hormonspirale oder eines Gestagenimplantats.
http://www.gesundheitpro.de/Myome-Bloss-keine-Panik-gesundheit-A050805ANOND008499.html
Die Therapie symptomatischer Myome hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Grund dafür sind nicht nur die neuen Operationsmethoden (Laparoskopie und Hysteroskopie), sondern der von den aufgeklärten Frauen völlig zu Recht erhobene Anspruch auf Erhalt ihrer Gebärmutter. Grundsätzlich werden alle Eingriffe in Vollnarkose durchgeführt. Myome der Gebärmutterhöhle können mittels Gebärmutterspiegelung (operative Hysteroskopie) ohne Operationswunden durch die Scheide entfernt werden, alle anderen Typen werden im Rahmen der Bauchspiegelung (operative Laparoskopie) aus der Gebärmutter ausgeschält, wobei hier die Größe des Myoms einen limitierenden Faktor darstellt. Ab einer Myomgröße über 10cm muss in der Regel ein querer Schnitt im Unterbauch durchgeführt werden. In sehr seltenen Fällen, wenn zB die eigentliche Gebärmuttermuskulatur durch zahlreiche große Myome ersetzt ist und massive Beschwerden bestehen, wird der verantwortungsbewusste Arzt, um der Patientin mehrere belastende und letztlich erfolglose Operationen zu ersparen, eine Entfernung der Gebärmutter vorschlagen. Diese Situation sollte heute allerdings eine absolute Ausnahme darstellen, da es in den meisten Fällen sogar ohne Bauchschnitt möglich ist, Myome zu entfernen, die Beschwerden oder Symptome damit ursächlich zu eliminieren und die Gebärmutter trotzdem zu erhalten: dies ist das eigentliche Ziel dieser Operationstechnik, und man spricht daher von konservativer oder organerhaltender Myomoperation.

