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Konservierenden, organerhaltenden Methoden ist der Vorzug zu geben bei starken Blutungen, die gutartige Ursachen haben- erst wenn diese nicht fruchten, soll eine Hysterektomie vorgenommen werden.
COLLÈGE NATIONAL der französichen Gynäkologen
http://www.cngof.asso.fr/D_PAGES/conf2004/conf/006/index.htm
1. Wahl: - nicht hormonelle Medikamente
- hormonelle Medikamente
2. Wahl, wenn das nicht funktioniert: KONSERVIERENDE CHIRURGISCHE METHODEN wie:
- Thermoablation
- Endometrektomie
- Hydrothermoablation
3. Wahl, wenn das nicht funktioniert: Hysterektomie
ENDOMETRIUMABLATION- genau erklärt:
Die sog. Endometrium-Ablation nimmt auf dem Gebiet der operativen Hysteroskopie eine herausragende Sonderstellung ein. Als Endometrium bezeichnet man die Gebärmutterschleimhaut und diese wird bei der Endometrium-Ablation unter Sicht entfernt oder zerstört. Diese Operationsmethode wird bei schweren Blutungsstörungen eingesetzt, welche auf keine medikamentöse Therapie ansprechen (sog. therapieresistente Blutungsstörung).Zum besseren Verständnis der Bedeutung dieser Technik sei vorausgeschickt, dass bei etwa 60% der Patientinnen mit schweren Blutungsstörungen innerhalb eines Zeitraumes von 5 Jahren die Gebärmutter entfernt wird und dass sich aber nur in der Hälfte dieser Fälle tatsächlich krankhafte Veränderungen an der Gebärmutter nachweisen lassen. Dies bedeutet, dass es bei 50% aller Frauen keinen organisch faßbaren Befund gibt, der eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) rechtfertigen würde ! Diese Patientinnen haben üblicherweise einen langen Leidensweg hinter sich, da meistens schon einige erfolglose Curettagen (mechanische Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut in Vollnarkose) stattgefunden haben, ehe in letzter Konsequenz eine totale Hysterektomie durchgeführt wurde.
Mit der Hysteroskopie hat man heute eine Methode an der Hand, mit welcher genau diese Situation vermieden werden kann. Bei Patientinnen mit Blutungsstörungen sollte neben der Ultraschalluntersuchung immer auch eine diagnostische Hysteroskopie durchgeführt werden. Finden sich dabei keine krankhaften Veränderungen, so steht die Diagnose einer sog. dysfunktionellen Blutung fest. Wenn die anschließende Hormontherapie zu keiner Besserung der Blutungssymptomatik führt, so ergibt sich damit die typische Indikation zur Endometrium-Ablation. Voraussetzung für diese Operation ist ein abgeschlossener Kinderwunsch. Nach der oben beschriebenen Technik wird dabei die Gebärmutterschleimhaut bis tief an die angrenzende Muskelschicht entfernt. Grundsätzlich ist eine Schwangerschaft nach dieser Operation nicht ausgeschlossen, allerdings aufgrund der nunmehr fehlenden Gebärmutterschleimhaut mehr als unwahrscheinlich. Um die Operation technisch leichter und rascher zu gestalten und um eine komplette Entfernung des Endometriums zu gewährleisten empfehlen wir eine ein- bis zweimonatige hormonelle Vorbehandlung.
Die Belastung für die Patientin ist gering, der Krankenhausaufenthalt beträgt nur 1-2 Tage und - vielleicht der wichtigste Punkt in einer Zeit der zunehmend aufgeklärten und durch Beruf und/oder Familie doppelt belasteten Frau - die Gebärmutter bleibt erhalten. Nicht zuletzt ist das auch das eigentliche Ziel aller Eingriffe in der operativen Hysteroskopie: Beschwerdefreiheit bei gleichzeitigem Organerhalt und minimaler Belastung für die Patientin.
endofem.at/hysteroskopie.htmAuch hier eine gute Präsentation und Erklärung über organerhaltende Methoden aus der Schweiz:
http://www.ksa.ch/read_write/public/109400.pdf
Myomentfernung via ULTRASCHALLFOKUSSIERUNG "ExAblate"
In Israel wurde ein Gerät entwickelt namens "ExAblate", mit dessen Hilfe bestimmte Myome OHNE Narkose und OHNE Chirurgie entfernt werden können.
Die Methode ist eine vielversprechende sanfte Alternative zur Chirurgie und vor allem zur radikalen Gebärmutterentfernung nur aufgrund einfacher Myome!
In Tours in Frankreich wurden bereits 63 Frauen damit erfolgreich behandelt.
Es laufen da bereits Studien auch in den USA und in anderen Ländern.
Nachzulesen in:
auf französisch in der bekannten Zeitung "Le Figaro"
http://www.lefigaro.fr/sante/2009/06/05/01004-20090605ARTFIG00347-detruire-des-tumeurs-benignes-sans-chirurgie-ni-anesthesie-.php
auf englisch:
in wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/ExAblate
auf englisch in der amerikanischen renommierten gynäkologischen Fachzeitschrift:
http://journals.lww.com/greenjournal/pages/default.aspx

