Femica
FEMICA FORUM
 
Hier können Sie in unserem FEMICA-FORUM
mit anderen Betroffenen über ihre Erfahrungen diskutieren!
 
Link: http://femica.plusboard.de
 
Wir freuen uns sehr auf Ihre Beiträge!


 


 

PREMARIN - STUTENHORMON

 

Premarin ist ein Stutenhormon


Liebe betroffene Frauen: ACHTUNG!

 

Frauen ohne Gebärmutter und/ oder Eierstöcke brauchen Östrogene um mit den Operationsfolgen leben zu können!

Doch es ist unnotwendig equiniertes Stutenhormon Frauen zu verabreichen!


In Frankreich wird hauptsächlich 17 Beta Estradiol ( so wie es auch im Körper der Frau vorkommt) verschrieben! Und das oral verabreichte equinierte (Stutenhormon) zeigt noch dazu mehr Nebenwirkungen, bezüglich z. B: gefährliche Thrombosen als 17 Beta Estradiol, das in Frankreich großteil über die Haut den betroffenen Frauen verabreicht wird, da man dadurch auch die Leber schont!

 

http://www.apmhealtheurope.com/depechesPublieesDepeches.php?annee=2006&mois=11&jour=13


Premarin - Tierleid für Hormone

Premarin ist ein Hormonpräparat, das vor allem Frauen mit Wechselbeschwerden verschrieben wird. Was viele Betroffene jedoch nicht wissen ist, dass Premarin aus dem Harn trächtiger Stuten gewonnen wird und dass gerade diese Produktion mit einer immensen Tierleiddimension verbunden ist.

 

Auf einem Lebensraum von ca. 1,5 mal 2,5 Meter müssen die trächtigen Stuten sechs Monate ihrer elf Monate langen Trächtigkeit verharren. Über spezielle Harnsammlungsvorrichtungen, die das Pferd 24 Stunden pro Tag umgeschnallt bekommen, wird der östrogenreiche Urin gesammelt. Diese Vorrichtung und die Enge der Boxen erlauben dem trächtigen Tier kaum einen Schritt vor- oder rückwärts oder sich bequem niederzulegen. Durch den ständigen Kontakt mit der Harnsammelvorrichtung kommt es zudem oft zu schmerzhaften Entzündungen. Dem nicht genug, haben die Stuten auch keinen ständigen Zugang zu Trinkwasser. Diese Maßnahme hat das Ziel, den Urin zu konzentrieren und auch die anfallende Urinmenge so gering wie möglich zu halten.

Doch die Premarinproduktion hat eine weitere traurige Seite: Als "Nebenprodukt" kommen auf den "Premarinfarmen" jährlich 45000 Fohlen zur Welt. Laut einer kanadischen Studie liegt die Sterblichkeit der Fohlen auf diesen Farmen bei 22%, und das in den ersten zehn Tagen nach der Geburt. Als Hauptursache für diese hohe Sterberaten werden Hunger und Witterungsverhältnisse angegeben. Ein trauriger Beweis, dass die Jungtiere nicht gut gepflegt und gehalten werden. Doch den Fohlen, die diese ersten schwierigen Tage überleben, erwartet bei weitem kein besseres Schicksal.

 

Im Alter von 120 Tagen werden die Fohlen von ihren Müttern getrennt, also lange vor dem Alter, in dem sie entwöhnt sind. Ein Teil der Jungtiere wird selbst wieder zur Premarinproduktion herangezogen. Im Alter von 24 Monaten werden sie in die engen Boxen gebracht und müssen nun Jahre hindurch auch ihren Urin abliefern. Der weitaus größere Teil der Fohlen wird jedoch auf großen Auktionen, die größten finden im September in den kanadischen Städten Winnipeg und Virden statt, zum Verkauf angeboten. Von Händlern erstanden beginnt meist eine qualvolle Reise in Tiertranspotern zu in huntert Kilometern entfernten eigens eingerichteten Koppeln, wo die Jungtiere gemästet werde. Für rund 700 Dollar werde sie dann an Schlachthöfe verkauft und getötet.

 

Durch dieses immense Tierleid aufgerüttelt haben die VIER PFOTEN in Österreich eine Informationskampagne gestartet. Ziel der Kampagne ist es, die Ärzte und die betroffenen Frauen selbst sowie die breite Öffentlichkeit über die Missstände zu informieren. Und die VIER PFOTEN sind mit ihrem Anliegen nicht alleine. Denn weltweit agieren Tierschutzorganisationen wie z.B. die World Society for the Protection of Animals, People for the Ethical Treatment of Animals und viele mehr mit dem gleichen Ziel, nämlich zukünftige Hormonpräparate nicht mehr auf Kosten der trächtigen Stuten zu produzieren.

All das Tierleid bei der Premarinproduktion ist nicht notwendig, denn Hormonpräparate können auch ohne Pferdeleid produziert werden. Zahlreiche pflanzliche und synthetische Östrogenpräparate sind schon erhältlich und lassen die Produktion von Premarin als "steinzeitlich" erscheinen.

 

http://members.chello.at/marion/premarin.htm