Femica
FEMICA FORUM
 
Hier können Sie in unserem FEMICA-FORUM
mit anderen Betroffenen über ihre Erfahrungen diskutieren!
 
Link: http://femica.plusboard.de
 
Wir freuen uns sehr auf Ihre Beiträge!


 


 

SOZIALES


Versehrtheitsstatus
Wenn Ihr Euch gynäkologischen Operationen unterziehen müsst, wie Gebärmutter- oder gar Eierstockentfernung, so müsst Ihr wissen, dass Ihr bei Verlust dieser weiblichen Geschlechtsorgane unter bestimmten Voraussetzungen eine Versehrtheit vom Bundessozialamt zugestanden bekommt. Dies bedeutet dann Absetzbeträge beim Lohnsteuerausgleich!

 

Verlust der Gebärmutter bis zum vollendeten 40. Lebensjahr: 30% Versehrtheit

Verlust beider Ovarien bis zum vollendeten 20. Lebensjahr: 50% Versehrtheit

Verlust der Gebärmutter nach dem 40. Lebensjahr: 0% Versehrtheit

Verlust beider Ovarien bis zum vollendeten 40. Lebensjahr: 40% Versehrtheit

Verlust beider Ovarien bis zum vollendeten 50. Lebensjahr: 30% Versehrtheit

Postoperative Verwachsungen bzw. dadurch bedingte Lageveränderungen von Organen des inneren Genitale, je nach Ausmaß der funktionellen Störungen: 20 - 40% Versehrtheit

Eventuelle psychovegetative Reaktionen nach gynäkologischen Eingriffen werden extra bewertet und hinzugezählt.


Unsere weiblichen Geschlechtsorgane sind also sehr wohl sehr viel wert. Sie sind mitverantwortlich für wichtige Stoffwechselvorgänge (Schilddrüse, Hypophyse, Nebennierenrinde), Schutz der Arterien, der Nervenbahnen, für Knochendichte, für schöne Haut und Haare, für seelische Ausgeglichenheit und natürlich für die Libido und eine befriedigende Sexualität!

Wichtig ist zu wissen, dass die Eierstöcke auch nach dem Wechsel der Frau weiter bis ins hohe Alter Androgene (das sind männliche Hormone) produzieren, diese sind verantwortlich für Energie, Wohlbefinden und Libido! Werden diese Organe zu früh entfernt, so ist es meist so, dass Ihre ohne künstliche Hormone große gesundheitliche Probleme bekommt - diese können aber auch nicht mehr den natürlichen Zustand wieder herstellen!


So gut werden Frauen in Basel betreut: Und bei uns? - Hier wird den Frauen oft gesagt, sie seien zu empfindlich und psychisch überlagert - Hilfe bekommen sie keine

 

Die Abteilung Gyn. Sozialmedizin und Psychosomatik hat die Aufgabe, denjenigen Frauen und Paaren Hilfe zu leisten, die im Rahmen einer Erkrankung, wegen der sie frauenärztlich behandelt werden müssen, unter psychischen und/oder sozialen Folgen leiden.


Dies betrifft Frauen, die zum Beispiel nach einer Fehlgeburt, einem Schwangerschaftsabbruch, operativen Eingriffen an der Brust, der Gebärmutter oder den Eierstöcken bei sich belastende Veränderungen wahrnehmen: Gefühle der Angst, Traurigkeit, Depression, unerwartete körperliche Beschwerden etc. Diesen Patientinnen versuchen wir durch eine kombinierte körperliche und psychotherapeutische Behandlung zu helfen.


http://www.kantonsspital-basel.ch/ufk.php?lang=0&sel=148

 

Hier die Bewertungstabelle bei Organverlust der Europäischen Union:
Wäre doch schön, wenn wir Frauen das alles wissen würden! - vor den Operationen!

Europäische Tabelle der Beeinträchtigung der physischen und psychischen Integrität 25. MAI 2003
DV\503225DE.doc 1


Externe Übersetzung

Ausschnitte zu den Fortpflanzungsorganen:


VIII - FORTPLANZUNGSSYSTEM

Befunde, die hier nicht beschrieben werden, sind durch Vergleich mit entsprechend beschriebenen und quantifizierten klinischen Befunden zu bewerten.
Eventuelle endokrinologische Auswirkungen sind im Beeinträchtigungsgrad nicht berücksichtigt.

Bei Eintritt der Schäden vor der Pubertät sind die Folgen für die geschlechtliche Differenzierung, nicht im Beeinträchtigungsgrad enthalten.

In einigen Fällen trägt der Beeinträchtigungsgrad dem Verlust des Organs entsprechend dem sozio-kulturellen Kontext Rechnung.

I- FRAU

a) Organverlust

Hysterektomie 6 %
Ovarektomie_ beidseitig_ einseitig 12 % 6 %

Brustamputation_ beidseitig_ einseitig 25 %10 %

b) Sterilität

Sterilität, die definitiv nicht durch Maßnahmen der medizinischen
Fortpflanzungshilfe behoben werden kann, bei zuvor fortpflanzungsfähigen Patientinnen,
einschließlich Organverlust 25 %

 

IX. ENDOKRINES SYSTEM

Befunde, die hier nicht beschrieben werden, sind durch Vergleich mit entsprechend beschriebenen und quantifizierten klinischen Befunden zu bewerten.
Eines der schwierigsten Probleme in diesem Bereich ist die Zuordnung, da körperliche Schäden, die ausschließlich in einem endokrinologischen Mangel bestehen, bei der Bewertung außerordentlich selten zu beobachten sind.
Hier ist es noch mehr als in den anderen Kapiteln angebracht, auf klinische Untersuchungen und ergänzende Tests durch Fachärzte zurückzugreifen.
Bei der Bewertung sind die Behandlungsfähigkeit sowie die Kontrolle und Wirksamkeit der Behandlung zu berücksichtigen.

f) Keimdrüsen

Je nach den Ergebnissen der Substitutionsbehandlung
10 bis 25 %

 

www.eu-verkehrsrecht.org/ievr-internet-fr/binarywriterservlet?imgUid=c9d2044e-542d-4301-4f83-287768c751bc

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