FEMICA FORUM
Hier können Sie in unserem FEMICA-FORUM
mit anderen Betroffenen über ihre Erfahrungen diskutieren!
Link: http://femica.plusboard.de
Wir freuen uns sehr auf Ihre Beiträge!

Leiterin der
Selbsthilfegruppe FEMICA
für Frauen vor/nach Entfernung von
Gebärmutter und Eierstöcken
Mag. Edith Schuligoi
Telefon: (0043) 0664 / 93 29 732
E-mail: info@femica.at
ÜBER UNS
Was sind die Ziele von femica?
1. Wir möchten, dass Frauen sich getrauen darüber zu sprechen wie problematisch diese Eingriffe, auch wenn sie notwendig sind, in ihren Konsequenzen sein können. Daher muss es eine gut endokrinologische und psychologische Nachbetreuung geben. Das ist derzeit nicht immer der Fall.
2. Wir möchten auch erreichen, dass unnötige Operationen verhindert und im höchsten Maße Organerhaltend gearbeitet wird. Auch das ist derzeit nicht immer der Fall.
3. Wir möchten ebenfalls erreichen, dass die Entnahme der weiblichen Geschlechtsorgane nicht verharmlost wird, und alle möglichen Folgen und Langzeitfolgen den Frauen und auch ihren Familien und Partnern vor den Operationen verpflichtend mitgeteilt werden müssen. Auch das ist derzeit nicht immer er Fall.
4. Wir möchten, dass der Körper der Frau gleich sorgfältig behandelt wird, wie der der Männer, auch das ist noch nicht der Fall.
5. Wir möchten erreichen, dass Frauen mit ihren gesundheitlichen Problemen in der Gynäkologie ernst genommen werden und nicht als "psychisch überlagert" abgestempelt werden, denn das ist derzeit zu oft der Fall.
6. Wir möchten auch, dass endlich begriffen wird, (wie es international bereits üblich ist), dass gynäkologische Operationen auch die Sexualität betreffen und Probleme danach auf diesem Gebiet auftreten können.
7. Wir möchten, dass unsere Töchter und zukünftige Frauengenerationen hinsichtlich der Gynäkologie frauenorientiertere Zeiten erleben werden.
In diesem Sinne hoffen wir, dass evidenced based medicine und Gender Medizin keine leeren Schlagwörter mehr sind, sondern die Frau in ihrer Gesamtheit: als seelische, körperliche und geistige Einheit begriffen und gewürdigt wird!
Hier einige Prozentsätze zu den horrenden Unterschieden bei Gebärmutterentfernungen in Mitteleuropa vom Nationalen College der Französischen Gynäkologen und Geburtshelfer:
CNGOF (Collège National des Gynécologues et Obstétriciens Français) (30 mai 2000)
14% Frankreich
15% Italien
32% Großbritannien
35% Deutschland
46% Niederlande
Aus wirtschaftlicher Sicht sind die Organerhaltenden Methoden weitaus kostengünstiger als die radikalen Behandlungen (mit Gebärmutterentfernung). Auf Grund der Tatsache der kurzfristigen und langfristigen psychosoziologischen Folgen dieses chirurgischen Eingriffes, sind sich die französischen Gynäkologen jetzt einig die Anzahl der Hysterektomien zu senken (17,25).
Sur le plan économique, les traitements conservateurs sont sensiblement moins onéreux que les traitements radicaux (avec hystérectomie). Du fait des retentissements psychosociologiques à court et long terme de cette intervention chirurgicale, les chirurgiens gynécologiques français s'accordent actuellement pour diminuer le nombre d'hystérectomies [17,25].
Link: http://www.cngof.asso.fr/d_cohen/coB_19.htm#haut
Und das würden wir uns von den GynäkologInnen wünschen:
Ärzte müssen ihre Mentalität ändern und die Schmerzen ihrer Patienten als wirkliches Leid wahrnehmen, das mit allen Mitteln zu bekämpfen ist: dieses existiert, es genügt einfach die Bereitschaft zu haben es als solches anzuerkennen.
Les médecins doivent changer leurs mentalités et accepter de considérer les douleurs de leurs patientes comme de véritables maux à combattre par tous les moyens : ceux-ci existent, il suffit simplement d’avoir envie de les employer.