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CHIRURGISCHE MENOPAUSE


chirurgische Menopause ist nicht die Wechseljahre!

Die chirurgische Menopause hat NICHTS mit den natürlichen Wechseljahren zu tun.
Im internationalen Netz bekannt als chirurgische Kastration - wird im deutschen medizinischen Fachjargon die chirurgische Menopause nicht selten mit der natürlichen gleichgesetzt! WARUM? Der medizinisch aussagekräftigste Ausdruck für diesen Zustand ist "KASTRATION"
Dieses Wort erschreckt viele - doch es entspricht der Wahrheit. Doch in der Fachliteratur wird es sehr wohl verwendet - und auch namhafte französische Gynäkologen sprechen in aller Öffentlichkeit von der Kastration und ihren Auswirkungen. z. B. Dr. David Elia, Paris Um aber Frauen und ihre Partner nicht zu sehr zu beunruhigen verwendet man nun das Wort "chirurgische Menopause" -im englischen "surgical menopause" - so als "Kompromiss".
Erschreckend ist allerdings, dass im Deutschen kaum Infos über die "chirurgische Menopause" zu bekommen sind.

 

http://www.imaage-paris.com/actu/article.php3?id_article=364

 

Wie wird die chirurgische Menopause nach diesem chirurgischen Akt erlebt?
Alle negativen Konsequenzen, die dieser Eingriff nach sich zieht !

Stephanie Queudray

Samstag, 16. Juni 2007
Neuigkeiten IMAAGE Seite ½

 

Wie wird die Menopause nach chirurgischem Eingriff erlebt?

Es gibt 2 Typen von Frauen: Die in der natürlichen Menopause und die, die chirurgisch in die Menopause versetzt werden. Das was sich verändert, sind die Lebensqualität und die Sexualität. Eine Untersuchung wurde von der Französischen Menopausengesellschaft (AFEM) durchgeführt und hat die Frauen in der natürlichen und die in chirurgischen Menopause getrennt. Zwei gleiche Gruppen bezüglich des sozio-öknomischen Niveaus, aber mit unterschiedlichem Alter, denn 39% der chirurgisch in die Menopause versetzten Frauen, waren jünger als 45 Jahre. Es gibt 2 negative Effekte auf mehreren Niveaus: sexuell, Gesundheit und Psychologie, für 23% von der Chirurgie betroffenen Frauen (obwohl sie doppelt so zahlreich waren) gegenüber 14% von Frauen in der natürlichen Menopause. Außerdem sind die Symptome (Hitzewallungen, exzessives Schwitzen, Nervosität, Schlafstörungen, Rückgang der sexuellen Lust …) viel intensiver bei den Frauen nach chirurgischem Eingriff. 23% haben einen schlechteren Gesundheitszustand verglichen mit den Frauen in der natürlichen Menopause. Und 30% der Frauen konsultieren keinen Gynäkologen mehr, nachdem sie den Operationstisch verlassen haben, (meine Anmerkung: „Wen wundert das noch? Mich kriegt auch kein Mensch mehr zu „Krebsvorsorgeuntersuchungen“ irgendwelcher Art- das Risiko nehm ich in Kauf- nur die Gebärmutter lass ich mir noch anschauen- das hab ich in Paris nach langem Zureden versprechen müssen“), wovon strengstens abzuraten ist, denn der Gynäkologe spielt noch immer eine wichtige Rolle unter anderem zur Früherkennung von Brustkrebs). Alle diese stärker ausgeprägten Schwierigkeiten bei den Frauen in der chirurgischen Menopause erklären sich durch den Hormonmangel, dem Sturz des plasmatischen Androgenspiegels um die Häfte als in der natürlichen Menopause, wo die Sekretion immer stattfindet. Kurz gesagt, alle diese Konsequenzen bringen ein Gefühl der Ungerechtigkeit bei den Frauen, die den chirurgischen Akt erlebt haben, mit sich.

 

Frauen, die englisch und französisch sprechen - haben da einen sehr großen Vorteil:
Das englische und französische Netz sind voll von Infos und Erklärungen und hilfreiche Tipps für die Betroffenen.
Wir deutschsprachigen Frauen müssen uns nun halt übers Ausland informieren:

 

Hier die passenden links für alle Interessierte:

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Oophorectomy

http://www.medterms.com/script/main/art.asp?articlekey=8952

http://www.facingourrisk.org/risk_management/surgical_menopause.html

http://www.hormonejungle.com/

http://womenshealth.about.com/cs/surgicalmenopause/index.htm

http://womenshealth.about.com/cs/menopaus1/l/blwhatismeno.htm

http://eyesontheprize.org/FAQ/after/menopause.html

http://www.netwellness.org/healthtopics/menopause/faq1.cfm

http://www.holistic-online.com/Remedies/hrt/hrt_surgical.htm

http://www.managingmenopause.org.au/content/view/85/26/

http://ovariancancer.gog199.cancer.gov/gog215/

http://www.healthywomen.org/resources/nwhrcpublications/dbpubs/womenshealthupdatesprematureandsurgicalmenopause

 

Für eine bessere Behandlung der chirurgischen Menopause 21/05/2007

Eine im September 2006 durchgeführte Untersuchung ermöglicht es die Gesundheit, die Lebensqualität und Sexualität der französischen Frauen in der chirurgischen Menopause zu evaluieren. Im Gegensatz zur natürlichen Menopause, bedeutet die chirurgische Menopause die Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke. Da man weiß, dass dieser Eingriff in 39% der Fälle, Frauen die jünger als 45 Jahre sind, betrifft, scheint es, dass das Trauma, das mit dem Verlust der Weiblichkeit einhergeht, bis jetzt unterschätzt wurde. Demnach fühlen sich 31% der befragten Frauen bei schlechter Gesundheit, gegenüber 16% der Frauen in der natürlichen Menopause. Die Frauen mit chirurgischer Menopause nehmen öfter Hormonpräparate und erleiden eine größere Gewichtszunahme als die anderen Frauen. Zusätzlich brauchen sie mehr Medikamente um schlafen zu können und doppelt so viele betroffene Frauen erleiden einen Rückgang der Libido, verbunden mit psychologischer Not.  Der Dialog mit dem Partner, dem Arzt und dem Gynäkologen, genauso wie eine post-operative psychologische Betreuung scheinen unentbehrlich zu sein, damit man den Frauen in der chirurgischen Menopause helfen kann, mit diesen tiefgründigen Veränderungen fertig zu werden.

 

Quelle: Französische Gesellschaft zur Erforschung der Menopause (AFEM), Procter&Gamble Pharmaceuticals, Ipsos Santé
T. Luu


http://sante-az.aufeminin.com/w/sante/n2946/news/pour-une-meilleure-prise-en-charge-de-la-menopause-chirurgicale.html

 

Chirurgische Menopause - allein in Frankreich eine Million Frauen davon betroffen:
Ein massiver Eingriff, die chirurgische Menopause besteht aus der Entfernung des Uterus (Hysterektomie) sowie der beiden Ovarien (Eierstöcke) und der beiden Eileiter (Bilaterale Ovarektomie).
Man schätzt das 70 000 Frauen jährlich in Frankreich davon betroffen sind. In der Mehrheit der Fälle wird die Beibehaltung der Eierstöcke bevorzugt (52,3 zu 47,7%). Aber dieser Prozentsatz steigt mit fortgeschrittenem Alter durch die Risiken und Komplikationen. Ab dem 50 Lebensjahr, behalten nur mehr 37% der hysterektomierten Frauen ihre Eierstöcke.  „Auch wenn Hysterektomie mit Ovarektomie in Frankreich weniger häufig praktiziert wie wie in anderen Ländern, ist diese Operation oft der letzte Ausweg um schweren gynäkologischen Problemen zu begegnen: Fibrome des Uterus, schwere genitale Blutungen, und vor allem Endometriose“, erklärt uns Herr Prof. Pierre Mares, Chef der Gynäkologie des CHU in Nîmes. Seltener sind diese Operationen wegen Gebärmuttervorfall (Prolaps), Unterleibsschmerzen, einer abnormalen Verdickung des Endometriums, gynäkologischem Krebs, Unterbauchinfektionen und Schwangerschaftskomplikationen notwendig ….

 

Man rechnet also mit an einer Million Frauen im Alter von 20 bis 74, die sich in der chirurgischen Menopause befinden. Trotz dieser Zahlen handelt es sich auch heute noch um ein Tabuthema.

 

http://www.doctissimo.fr/html/sexualite/troubles/8273-viagra-feminin-commercialisation.htm

 

So beschreibt der bekannte Pariser Prof. Dr. Sylvain Mimoun die Folgen der Entfernung der Eierstöcke in der allseits bekannten französischen Zeitschrift "Paris Match":


http://www.parismatch.com/rubriques/lire_article.php?article_id=1476

 

Was sind die physischen und psychischen Konsequenzen der chirurgischen Menopause?

Die Frauen erleiden zuerst die gleichen Symptome wie die Frauen in der natürlichen Menopause, aber hier ist der Wechsel brutal, es ist z. B. ein Plötzlicher Libidoverlust da und psychisches Leid: diese jungen Frauen fühlen sich oft völlig destabilisiert, sogar depressiv. Sie haben das Gefühl ihr Lebensenerige verloren zu haben. Und diese Empfindungen sind um so stärker wenn sie vor der Operation ein normales Sexuallleben hatten. Manche gestehen: „Es ist, als ob mein Körper erlöschen würde.“

Tatsächlich erklärt sich diese nicht vorhandene Libido durch den Verlust des Hormons, welches für das sexuelle Verlangen zuständig ist: Das Testosteron. Denn wenn die Eierstöcke Östrogene produzieren, die sich auf die vaginale Feuchtigkeit auswirken um den Geschlechtsverkehr möglich zu machen, produzieren sie genauso (bei der Frau wie beim Mann) Testosteron. Diese künstlich hervorgerufenen Menopausen können sich daher unheilvollst auf das Leben in der PArtenrschaft auswirken.

Wie war bis jetzt die klassische Behandlungsmethode für diese verfrühten Menopausen? Dr.S.M.: Man verschrieb Hormonersatz nur auf der Basis von Östrogenen. Aber wenn diese Therapie den Geschlechtsverkehr auch angenehmer macht, so löst sie nicht das Problem der Libido. In den Fällen, wo es zu Depressionen kam, verschrieb man zusätzlich psychotherapeutische Sitzungen. Im gesamten gesehen waren die Resultate aber nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Nur 25% der behandelten Frauen haben eine Besserung gespürt. Außerdem können die Frauen, die Opfer einer Menopause sind, die durch Antihormone hervorgerufen wird nicht von der Behandlung mit Östrogenen profitieren.

 

Chirurgische Menopause: zahlreiche Konsequenzen

Die chirurgische Menopause bedeutet eine schwere Prüfung, vor allem auf psychologischem Niveau. „Die chirurgische Menopause wird noch schlimmer erlebt als die frühzeitige Menopause, da sie den Verlust des Uterus und der Ovarien, den Sitz der Weiblichkeit bedeutet., unterstreicht Doktor Michèle Lachowsky. Aber die Konsequenzen sind auch physisch. Die chirurgische Menopause bedeutet die definitive Sterilität, Amenorrhoe und oft Osteoporose, kardiovaskuläre Probleme, Rückgang der Libido, Hitzewallungen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme. Diese unangenehmen Dinge sind ähnlich denen der natürlichen Menopause, aber sie kommen viel brutaler zutage und je nach Alter, vielleicht viel früher, als die natürliche Menopause.

Schließlich kann die erzwungene Menopause sich auch auf die Sexualität der Frauen auswirken. Nach einer europäischen Studie leiden 46% der Frauen, die von der chirurgischen Menopause betroffen sind, unter einem Rückgang des sexuellen Verlangens. (3) Bei diesen Frauen führt dieser Rückgang der sexuellen Lust zu richtigem persönlichen Leid und wird gefühlsmäßig unterschiedlich erlebt: 85% fühlen sich schuldig gegenüber ihrem Partner, 80% fühlen sich beunruhigt, 64% empfinden Frustration und Resignation.

 

Source : “Santé sexuelle au féminin et hormones mâles dans le cadre de la ménopause chirurgicale”, juin 2006, P&G Pharmaceuticals.
A. Lecrubier
Genesis, septembre 2006, N° 118

 

Chirurgische Menopause möglicherweise vermeidbar
Ovarektomie beim prämenopausalen Endometriumkarzinom verzichtbar?
06.04.09 - Verzichtet man bei prämenopausalen Patientinnen mit einem Endometriumkarzinom auf die übliche Salpingo-Ovarektomie, so hat dies keinen negativen Einfluss auf die tumorspezifische und die Gesamtüberlebensrate. Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe um Jason D. Wright von der Columbia University in New York.
Die Ovarektomie erfolgt beim Endometriumkarzinom typischerweise in Kombination mit der Hysterektomie, um mögliche okkulte Metastasen in den Ovarien zu entfernen und die Östrogenproduktion zu drosseln. Bisher war unklar, ob es vom Sicherheitsaspekt her vertretbar ist, bei jungen Patientinnen mit Endometriumkarzinom die Ovarien zu erhalten und so eine chirurgische Menopause zu vermeiden.


Krebsregister-Daten von mehr als 3.000 Frauen 

Die Autoren nahmen sich nun dieser Frage an und analysierten aus einem Krebsregister, das rund 26 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung erfasst, die Daten aller Frauen, die zwischen 1988 und 2004 an einem Endometriumkarzinom erkrankt und zum Zeitpunkt der Diagnose nicht älter als 45 Jahre waren. Je nachdem, ob zusätzlich zur Hysterektomie eine Ovarektomie erfolgt war oder nicht, bildeten die Autoren zwei Gruppen und verglichen diese im Hinblick auf die tumorspezifische und die Gesamtmortalität. In die Analyse gingen dabei nur die Tumorstadien IA, IB und IC ein.


Identische Überlebensraten

Von insgesamt 3.269 Patientinnen war bei 2.867 (88 %) eine Ovarektomie erfolgt, bei 402 (12 %) waren die Ovarien erhalten worden. Bezüglich der Überlebensraten zeigte sich zwischen beiden Gruppen kein signifikanter Unterschied, was sowohl für die tumorspezifische als auch für die Gesamtüberlebensraten galt. Im Stadium IA betrug das Fünf-Jahres-Überleben in beiden Gruppen 98 Prozent, im Stadium IC 89 Prozent (Ovarektomie) beziehungsweise 86 Prozent (Erhaltung der Ovarien).

Wurden bestrahlte Patientinnen von der Analyse ausgeschlossen, änderten sich die Ergebnisse nicht. "Mit den Folgen einer frühzeitigen chirurgischen Menopause im Hinterkopf, brauchen wir weitere Studien zu diesem Thema. Derzeit sollte man die Langzeitrisiken und den Benefit einer Erhaltung der Ovarien mit jungen Patientinnen vor einer Hysterektomie sorgfältig besprechen", empfiehlt Wright.

 

Mehr zum Thema:
Abstract der Originalpublikation

Dr. Johannes Weiß / Quelle: J Clin Oncol 27 (2009) 1214-1219

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_onkologie_gynaekologischetumoren_endometriumkarzinom_123902001234.htm

 

Hier eine gute Information aus dem französischen Internet über die Folgen der chirurgischen Menopause und ihre irreversiblen Folgen: So weiß jede Französin, was im schlimmsten Fall auf sie zukommen kann. (auffällig ist, dass im Französischen im Gegensatz zu deutschen Informationen bei den hier angeführten Texten kaum das Wort "Menopause" für die Eierstockentfernung als Folge gebraucht wird, sondern bestenfalls das Wort "chirurgische Menopause" oder "castration précoce= frühe Kastration)

Die totale Hysterektomie mit Adnexectomie (Eierstockentfernung) hat eine irreversible chirurgische Menopause zur Folge.

 

Diese chirurgische Menopause hat folgende Konsequenzen:

 

• definitive Sterilität
Amenorrhée (keine Regelblutung mehr)
Verringerung oder Verschwinden von Schmerzen. Mit der Zeit können die Verwachsungen, die den Platz der entnommenen Genitalorgane ausfüllen, Schmerzen verursachen, mehr oder weniger intensiv und anhaltend, wie jede Verwachsung.
Osteoporose: Verlust von Knochenmasse, was Brüche und Schmerzen verursachen kann. Die ersten sichtbaren Konsequenzen bei menopausalen Frauen um die 50 werden ca. 10 Jahre später konstatiert.  Kardio-vaskuläre Probleme: erhöhtes Risiko von Herzinfarkten und Blutgerinnsel im Hirn Rückgang der Libido, Östrogene spielen eine Schlüsselrolle bei der Lust der Frau
Symptome wie Hitzewallungen, Müdigkeit und Schlaflosigkeit (oft gekoppelt mit nächtlichen Hitzewallungen), Depression /oft einhergehend mit den Schlafproblemen), Gewichtszunahme. Diese Symptome sind nicht bei allen aber bei vielen menopausalen Frauen zu finden Schließlich psychologische Konsequenzen. Selbst wenn kein Kinderwunsch mehr besteht, so ist es für manche schwer die Unfähigkeit sich zu vermehren zu akzeptieren. Andere empfinden diesen Eingriff als Angriff auf ihre Weiblichkeit. Das sind Gründe weshalb es unerlässlich ist, dass die Hysterektomie (total oder nicht) die Wahl der Patientin sein muss und nicht nur der Ärztecrew. Anzumerken ist, dass die Hormontherapie, die anderen Frauen angeboten wird, um die Folgen der Menopause zu beheben, für schwere Endometriosefälle, die eine totale Hysterektomie mit Adenxectomie brauchen, oft nicht möglich ist.

 

http://www.endofrance.org/faq.html


Und so wenig ausführliche Infos über die Konsequenzen der chirurgischen Menopause findet man teilweise in deutschen Fachinformationen:

 

Pflaster bessert Sexualleben nach Ovarektomie

Ärzte Zeitung, 23.11.2006
An den Studien nahmen 1095 Frauen teil. Ihnen waren mindestens sechs Monate vorher beide Eierstöcke sowie Eileiter oder Gebärmutter entfernt worden; und seit mindestens drei Monaten erhielten sie ein Östrogenpräparat. Die chirurgisch bedingte Menopause durch beidseitige Ovarektomie halbiert in der Regel den Testosteronspiegel. Nach dem operativen Eingriff hatte das sexuelle Verlangen der Frauen abgenommen: Die Betroffenen hatten weniger sexuelle Gedanken oder waren weniger bereit zu sexuellen Aktivitäten - auch als "Hypoactive Sexual Desire Disorder" bezeichnet.

 

http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/11/23/211a0402.asp?cat=/medizin/frauengesundheit

 

Ménopause artificielle due à la destruction iatrogène (à cause d'un traitement médical ou chirurgical) des ovaires.
L'apparition des symptômes survient plus brusquement que dans la ménopause physiologique. Il existe d'autre part un risque d'atteinte cardio-vasculaire à type d'insuffisance coronarienne (insuffisance de circulation sanguine artérielle au niveau du myocarde : le muscle cardiaque proprement dit).

 

http://www.vulgaris-medical.com/encyclopedie/menopause-2998.html

 

Ménopause chirurgicale : des conséquences multiples

La ménopause chirurgicale est une épreuve difficile, notamment, au niveau psychologique. “La ménopause chirurgicale est encore plus mal vécue que la ménopause précoce car elle signifie perdre son utérus et ses ovaires, perdre le lieu de sa féminité”

 

http://www.medspe.com/site/templates/template.php?affiche_articles_rub=64&surlignage=1

 

La privation aussi brutale d’œstrogènes ne se retrouve que dans une seule situation : l’ablation chirurgicale des deux ovaires (par exemple pour tumeur), chez une femme entre 20 et 40 ans, en pleine période d’activité génitale. Tous les gynécologues ont vécu ce genre de situation. La ménopause chirurgicale n’a rien à voir avec la ménopause naturelle. En dehors de l’impact psychologique, toujours considérable, les troubles physiques s’installent très rapidement avec une intensité décuplée.

 

http://www.cairn.info/revue-spirale-2003-2-page-109.htm


26. Tagung des SFSPM, Nancy, November 2004
Der Nutzen der prophylaktischen Ovarektomie bei der Prävention von Brustkrebs
26es journées de la SFSPM, Nancy, novembre 2004
Intérêt de l’ovariectomie bilatérale prophylactique dans la prévention du cancer du sein

J.P. Lefranc (1), S. Fournet (1), B. Lauratet (1), C. Bensaïd (1)

L’ovariectomie prophylactique pratiquée entre 40 et 45 ans, particulièrement chez les patientes mutées [ 9 ] pose le problème de la ménopause précoce et de ses troubles climatériques,liés à une castration chirurgicale précoce : bouffées de chaleur, troubles vasomoteurs,troubles neuropsychiques, troubles de la peau et des phanères, troubles urogénitaux et sexuels,et les effets à long terme, ostéoporose, troubles du métabolisme lipidique et athérosclérose,problèmes cardiovasculaires discutés.

………Die prophylaktische Ovarektomie, die zwischen 40 und 45 Jahren durchgeführt wird, vor allem bei den Patientinnen, die Mutationsträger sind, bringt das Problem der verfrühten Menopause und seiner klimakterischen Beschwerden, die mit einer verfrühten chirurgischen Kastration einhergehen, mit sich: Hitzewallungen, vasomotorische Beschwerden, Neuropsychische Beschwerden, Hautprobleme und Probleme der Phanères, urogenitale und sexuelle Beschwerden und Langzeitfolgen, wie Osteoporose, Probleme mit dem Fettstoffwechsel und Arteriosklerose, und die besprochenen kardiovaskulären Probleme.

 

http://irevues.inist.fr/handle/2042/368


"Les conséquences de la ménopause chirurgicale sont souvent brutales"

Une amie m'a parlé la dernière fois de la ménopause chirurgicale. Qu'est-ce que c'est exactement ? Y a-t-il des répercussions au quotidien ?
C'est la ménopause qui est provoquée par l'ablation de l'utérus et des ovaires. Les conséquences sont souvent brutales avec le cortége immédiat des bouffées de chaleur, des douleurs articulaires, de la fatigue. De plus, la castration que réalise l'ablation des ovaires prive le corps de 50% des hormones mâles circulantes dans le sang : cela peut avoir des conséquences sur l'appétit sexuel, les fantasmes, la faculté d'obtenir des orgasmes. De plus la déficience en hormones mâles peut aussi provoquer de la fatigue, la perte de tonus, la perte de la mase musculaire. Mais les glandes surrénales compensent cette déficience et ces derniers symptômes n'existeront donc pas.

 

http://www.linternaute.com/sante/quotidien/chats/07/0703-menopause/chat-menopause-dr-elia.shtml


EFFETS COMPARATIFS D'UNE MÉNOPAUSE NATURELLE OU CHIRURGICALE SUR LA QUALITÉ DE VIE ET LA SEXUALITÉ : RÉSULTATS D'UNE ENQUÊTE NATIONALE
Auteur(s) / Author(s)
ROZENBAUM Henri (1) ; ELIA David (2) ; LACHOWKY Michèle (3) ; MIMOUN Sylvain (4) ; STEPHAN Marion (5) ;
Affiliation(s) du ou des auteurs / Author(s) Affiliation(s)
(1) AFEM, FRANCE
(2) Centres Mutualistes de Ménopause (FMP et MG), Paris, FRANCE
(3) Maternité A. de Crépy, service GYN/OBS. du Pr. P. Madelenat, CHU Bichat-Claude Bernard, FRANCE
(4) Unité de Gynécologie Psychosomatique, Hôpital Robert Debré, Paris, FRANCE
(5) Ipsos Santé, FRANCE

Die Lebensqualität und die Sexualität wurden mit Hilfe einer Telefonbefragung bei 302 Frauen in der natürlichen Menopause und bei 302 Frauen in der chirurgischen Menopause gemacht. Das Durchschnittsalter der befragten Frauen war 60 Jahre (40 bis 70). Der allgemeine Gesundheitszustand war im Fall der chirurgischen Menopause schlechter, der durchschnittliche IMC war in diesem Fall auch höher, und die gynäkologische Versorgung schlechter. Die Symptome in Verbindung mit der Menopause waren stärker im Fall der chirurgischen Menopause. Die sexuellen Schwierigkeiten waren auch viel größer in diesen Fällen, die Frauen in der chirurgischen Menopause waren oft unglücklich wegen ihres sexuellen Desinteresses. 12% vs 5% im Fall der natürlichen Menopause. 26% der chirurgisch menopausalen Frauen litten unter der Verringerung des sexuellen Verlangens vs 18% bei den natürlich menopausalen Frauen und 44% würden sich eine Verbesserung in ihrem Interesse oder des sexuellen Verlangens vs 26% wünschen.


Résumé / Abstract
La qualité de vie et la sexualité ont été comparées à l'aide d'un interrogatoire téléphonique chez 302 femmes ménopausées naturellement et 302 femmes ménopausées chirurgicalement. L'âge moyen des femmes interrogées était de 60 ans (40 à 70 ans). La perception de l'état de santé général était plus mauvaise en cas de ménopause chirurgicale, l'IMC moyen était également plus élevé dans ce cas, et la surveillance gynécologique moins bonne. Les symptômes liés à la ménopause étaient plus intenses en cas de ménopause chirurgicale. Les troubles de la vie sexuelle étaient également plus importants dans ce cas, les femmes ménopausées chirurgicalement étant plus souvent malheureuses en raison de leur désintérêt pour la sexualité: 12 % vs 5 % en cas de ménopause naturelle. 26 % des ménopauses chirurgicales vivaient mal leur diminution du désir sexuel vs 18 % pour les ménopauses naturelles, et 44 % souhaiteraient une amélioration dans le degré d'intérêt ou de désir sexuel vs 26 %.


Revue / Journal Title
Reproduction humaine et hormones ISSN 0994-3919
Source / Source
2007, vol. 20, NS2 (28 p.) [Document : 11 p.] (12 ref.), pp. 13-23 [11 page(s) (article)]

http://cat.inist.fr/?aModele=afficheN&cpsidt=19981188

 

Troubles du sommeil plus fréquents à la ménopause ; traitement substitutif de la ménopause ; examens de la ménopause

Il existe deux types de femmes : celles ménopausées naturellement et celles ménopausées chirurgicalement.

Ce qui change, c’est la qualité de vie et la sexualité entre autre. Une enquête a été effectuée par l’Association française d’étude sur la ménopause (AFEM) et a séparé les femmes ménopausées naturellement et celles chirurgicalement, deux groupes similaires au niveau socio-économique mais avec un âge différent car 39% des femmes ménopausée chirurgicalement ont moins de 45 ans.

 

Il existe plus d’effets négatifs à plusieurs niveaux : sexuel, santé et psychologie, pour 23% des femmes ayant eu recours à la chirurgie (malgré qu’elles soient deux fois plus nombreuses) contre 14% des femmes ménopausées naturellement.

De plus, les symptômes (bouffées de chaleur, transpiration excessive, nervosité, troubles du sommeil, baisse du désir sexuel...) sont beaucoup plus intenses chez les femmes utilisant la chirurgie. 23% sont en moins bonne santé contre 14% des femmes ménopausées naturellement. Et 30% des femmes passant sur la table d’opération ne consultent plus de gynécologues, ce qui est fortement déconseillé car le gynécologue joue un rôle encore important pour ce qui est du dépistage du cancer du sein entre autre.

 

Toutes les difficultés plus prononcées chez les femmes ménopausées chirurgicalement s’expliquent par la carence hormonale, la chute des taux plasmatiques d’androgènes qui réduit la sécrétion résiduelle de moitié alors qu’après ménopause naturelle, la sécrétion est toujours présente.

Bref, toutes les conséquences entraînent un sentiment d’injustice chez les femmes ayant utilisé la chirurgie.
http://www.imaage-paris.com/actu/article.php3?id_article=364


Definition of Induced menopause

Induced menopause: Menopause may be due to an unusual ("unnatural") event. It is induced when the ovaries are surgically removed (by bilateral oophorectomy) or when the ovaries are gravely damaged by radiation, chemotherapy or other medications.

Induced menopause is distinct from natural menopause which occurs when the ovaries naturally decrease their production of the sex hormones estrogen and progesterone; there are no menstrual periods for 12 consecutive months; and no other biological or physiological cause can account for this phenomenon. Menopause is the end of the childbearing years, the finale of fertility. (The basis for the "12 consecutive months" criterion for menopause is that, until 12 months have passed without a period, a woman may still become pregnant).

 

Induced menopause, due to the abrupt cutoff of ovarian hormones, causes the sudden onset of hot flashes and other menopause-related symptoms such as a dry vagina and a decline in sex drive. Early menopause (before age 40)carries a greater risk for heart disease and osteoporosis since there are more years spent beyond the protective cover of estrogen.

When the levels of hormones normally produced by the ovaries suddenly drop, changes associated with the menopause promptly take place: hot flashes (a sudden warm feeling with blushing), night sweats, mood swings, vaginal dryness, fluctuations in sexual desire (libido), forgetfulness, trouble sleeping and fatigue, probably from loss of sleep.

Estrogen replacement therapy (ERT) may be used to treat induced menopause. It reduces or stops the short-term changes of menopause such as hot flashes, disturbed sleep, and vaginal dryness. ERT can prevent osteoporosis, a consequence of lowered estrogen levels. To keep bones strong, ERT should be taken from menopause throughout a woman's life. Stopping ERT allows bone loss to resume.

 

ERT reduces the risk of heart disease up to 50%. Vaginal ERT products help with vaginal dryness, more severe vaginal changes, and bladder effects but, since very little vaginal estrogen enters the circulation, it may not help with hot flashes or prevent osteoporosis and heart disease.

 

The use of unopposed ERT (ERT alone) is associated with an increase in the risk of endometrial cancer (cancer of the lining of the uterus). However, by taking the hormone progestogen along with estrogen, the risk of endometrial cancer is reduced substantially. Progestogen protects the uterus by keeping the endometrium from thickening (an effect caused by estrogen). The combination therapy of estrogen plus progestogen is called hormone replacement therapy (HRT).

http://www.medterms.com/script/main/art.asp?articlekey=8951

 

Premenopausal women who have both their ovaries removed surgically experience an abrupt menopause. They may be hit harder by menopausal symptoms than are those who experience it naturally. Their hot flashes may be more severe, more frequent, and last longer. They may have a greater risk of heart disease and osteoporosis, and may be more likely to become depressed. The reasons for this are unknown. When only one ovary is removed, menopause usually occurs naturally. When the uterus is removed (hysterectomy) and the ovaries remain, menstrual periods stop but other menopausal symptoms (if any) usually occur at the same age that they would naturally. However, some women who have a hysterectomy may experience menopausal symptoms at a younger age.


Reproduced from the National Institute on Aging, National Institutes of Health

http://womenshealth.about.com/cs/menopaus1/l/blwhatismeno.htm

 

 

Menopause and sexuality: Prevalence of symptoms and impact on quality of life

Maturitas, Volume 63, Issue 2, Pages 138-141
R. Nappi, M. Lachowsky

 

      This article aims to summarise the available knowledge on the prevalence of sexual symptoms at the menopause and their impact on quality of life in elderly women. Sexual changes are analysed in the context of the menopause transition and beyond.
      Methods

      The medical literature was searched (1990-2008) with regard to menopause and sexuality using several related terms.
      Results

      The prevalence of sexual symptoms at the menopause differs across studies depending on several factors such as sample size, design, hormonal status and country. The most common sexual complaints are reduced sexual desire, vaginal dryness and dyspareunia, poor arousal and orgasm and impaired sexual satisfaction. Age and declining oestradiol levels have significant detrimental effects on sexual functioning, desire and responsiveness (arousal, sexual pleasure and orgasm) across the normal menopause transition, while reduced androgens levels played a role in hypoactive sexual desire disorder (HSDD), a symptom frequently diagnosed in surgically menopausal women.
      Conclusions

      Women attending menopause clinics are vulnerable to female sexual dysfunction (FSD) because of a complex interplay of individual factors variably affecting well-being. Surgically menopausal women may be more distressed by sexual symptoms. Giving women the opportunity to talk about sexual problems is a fundamental part of health care and may improve their quality of life.

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http://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0378512209001108

 

 

Menopause and sexuality: Prevalence of symptoms and impact on quality of life
Rossella E. Nappiab, Michèle Lachowsky

Volume 63, Issue 2, Pages 138-141 (20 June 2009)
 

 Received 23 January 2009; received in revised form 23 March 2009; accepted 23 March 2009. published online 12 May 2009.

Abstract
Objective
This article aims to summarise the available knowledge on the prevalence of sexual symptoms at the menopause and their impact on quality of life in elderly women. Sexual changes are analysed in the context of the menopause transition and beyond.

Methods
The medical literature was searched (1990-2008) with regard to menopause and sexuality using several related terms.

Results
The prevalence of sexual symptoms at the menopause differs across studies depending on several factors such as sample size, design, hormonal status and country. The most common sexual complaints are reduced sexual desire, vaginal dryness and dyspareunia, poor arousal and orgasm and impaired sexual satisfaction. Age and declining oestradiol levels have significant detrimental effects on sexual functioning, desire and responsiveness (arousal, sexual pleasure and orgasm) across the normal menopause transition, while reduced androgens levels played a role in hypoactive sexual desire disorder (HSDD), a symptom frequently diagnosed in surgically menopausal women.

Conclusions
Women attending menopause clinics are vulnerable to female sexual dysfunction (FSD) because of a complex interplay of individual factors variably affecting well-being. Surgically menopausal women may be more distressed by sexual symptoms. Giving women the opportunity to talk about sexual problems is a fundamental part of health care and may improve their quality of life.

Keywords: Androgens, Oestrogens, Female sexual dysfunction, Menopause

a Research Center for Reproductive Medicine, Dept of Morphological, Eidological and Clinical Sciences, Italy

b Unit of Gynecological Endocrinology and Menopause, Dept of Internal Medicine and Endocrinology, IRCCS “S Maugeri Foundation”, University of Pavia, Pavia, Italy

c Psychosomatic Consultant in the Obstetrics and Gynecology Department, Hospital Bichat, University of Paris, France

Corresponding author at: Unit of Gynecological Endocrinology & Menopause, IRCCS “S Maugeri Foundation”, University of Pavia, Via Ferrata 8, 27100 Pavia, Italy. Tel.: +39 0382 592938/201; fax: +39 0382 536176.

PII: S0378-5122(09)00110-8

doi:10.1016/j.maturitas.2009.03.021

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http://www.maturitas.org/article/S0378-5122(09)00110-8/abstract

 

 

INTERESSANTE Datei zum Lesen über Menopause und deren Probleme - französische Datei:

 

"Comment passer le cap?"

 

www.aihus.fr/.../04-Me¦ünopause%20...%20passer%20le%20cap%20-MARES.pdf -